Mach dich überflüssig!

Du hast aufgehört, es besser zu können, und du hast aufgehört, es besser zu wissen. Und doch ist deine Angst, Bedeutung zu verlieren, nicht totzukriegen.

Wie und wo hat diese Angst in der letzten Woche dein Führungsverhalten beeinflusst? Was genau hast du dafür getan oder unterlassen, dass du unentbehrlich bist und bleibst? Oder zumindest unentbehrlich scheinst. Nimm dir fünf Minuten Zeit, und mach dir ein paar Notizen dazu. Sei ehrlich mit dir selbst!

Es ist so ziemlich das Gegenteil von einfach, andere wirklich uneigennützig zu fördern. Vielleicht ist es unmöglich. Vielleicht ist es sogar unvernünftig. Denn man muss doch sehen, wo man bleibt. – Muss man? Das genau ist doch die Überzeugung, in der so gut wie jedes kleine und große Elend dieser Welt seinen Ursprung hat!

Ein Leitungsstil, der dazu beiträgt, dass Menschen das werden, was sie sein können, kann nur ohne die Angst zustande kommen, diese Menschen könnten dir über den Kopf wachsen.

Wenn du dich vorbehaltlos in andere investierst, kannst du etwas erleben, was dir ansonsten entgehen wird. Wenn du ehrlich neugierig darauf bist, probier’s einfach aus!

Und lass dich nicht entmutigen, wenn du immer mal wieder in deine alten Man-muss-doch-sehen-wo-man-bleibt-Verhaltensmuster zurückfällst. Die härteste Herausforderung bist nun mal du selbst. Aber das ist dir ja eh schon längst klar.

 
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Tausch dich aus!

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Wer etwas richtig gut macht, wird gelobt.