Gestalte deine Folien hell und freundlich!
Du sitzt im Dunkeln und schaust auf eine hell leuchtende große Fläche. Daneben scheint jemand zu stehen, der dir offensichtlich etwas erzählen will. Du versuchst, die Gesichtszüge dieses Menschen zu erkennen, doch das will dir kaum gelingen. Denn die helle große Fläche blendet dich. Das alles ist furchtbar anstrengend, und du fragst dich, warum du dir das antust.
Selbst wenn’s besser läuft, wenn alles so gut ausgeleuchtet ist wie bei einem TED Talk und du das Gesicht der vortragenden Person gut erkennen kannst, bleibt immer noch die Tatsache, dass die Projektionsfläche deutlich größer ist als das Gesicht. Und physioloisch bedingt zieht es deine visuelle Aufmerksamkeit immer dahin, wo „mehr Licht“ ist.
Was tust du, wenn du selbst einen Vortrag hältst, um es dir, deinem Publikum und deiner Botschaft so leicht wie möglich zu machen? Richtig: Du projizierst nicht schwarz auf weiß, sondern weiß auf schwarz.
Ein leeres Blatt Papier ist weiß. Eine leere „Folie“ ist schwarz. Eine Projektionsfläche, auf die man nichts (also schwarz) projiziert, ist so hell, wie sie eben ist. Eine Schwarzfolie ist sozusagen das leere Blatt der Projektion.
Mach also deine Informationen hell und nicht den Hintergrund. Weiß auf schwarz eben. Oder mindestens hell auf dunkel. Der Lohn: ein entspanntes Publikum, das mit großer Aufmerksamkeit bei dir und deiner Botschaft ist.
Klingt komisch? Probier es aus. Du wirst staunen.