Wie kommt man zu Ideen?

Das habe ich bei einem Workshop mal beobachtet. Die allermeisten Menschen machen sich auf der Suche nach einer Idee anscheinend sofort als Jäger und Sammler auf den Weg. Auf ins Internet, da wird sich schon was finden! Ob einen etwas inspiriert, ob man etwas klaut oder ob man einige Fundstücke zu etwas Eigenem neu zusammensetzt, das sei mal dahingestellt.

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Es gibt auch Menschen, es sind wohl die allerwenigsten, die sich ihre Ideen irgendwie konstruieren. Sozusagen auf dem Reißbrett. Ich hätte das nicht für möglich gehalten, aber ich konnte es beobachten.

Der gar nicht mal so große Rest ist assoziativ unterwegs. Diese Menschen fangen sofort an, zu kritzeln, zu malen zu basteln. Offensichtlich fühlt es sich für sie richtig gut an, loszulegen, ohne zu wissen, wo man dabei herauskommen wird. Irgendwann später gehen auch die mal ins Netz, blättern herum, reißen heraus, aber da haben sie ihre ersten Gedanken schon festgehalten.

Und das scheint ein wichtiger Punkt zu sein: Wer seine ersten (und auch seine zweiten, dritten, vierten) unfertigen Gedanken irgendwo hinkritzelt, kommt durch spätere Beobachtungen nicht so schnell auf eingefahrene Gleise. Ich glaube, tragfähige Ideen entstehen, wenn man das Risiko eingeht, sich so zu verhalten, dass es auch schiefgehen kann. Keine Sorge, das wird nicht passieren!

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Der Goldfisch, der von einem Glas ins andere hüpft